Probleme? Für fast alles gibt es eine Lösung, sei es Brummen, Brüche, Risse, kommt gar nix mehr raus, Mechanisches, Einstellen, Bundreinheit, Ersatzteile, Lack und so weiter. Wir reparieren auch Amps und Effekte! Einfach anrufen und/oder vorbeikommen, wir kriegen das schon hin... :-) Und by the way, Gitarren kaufen könnt ihr bei uns auch :)

RUNTERSCROLLEN FÜR TIPPS UND TRICKS :)

# sämtliche Reparaturen - z.B. Kopfbrüche, Risse, Bundierung, Elektrik

# Perfektes Setup für perfekte Spielbarkeit - ihr werdet staunen, was für einen Unterschied das machen kann!

Hier ein paar KUNDENFEEDBACKS

Und hier zum Tutorial Gitarrenkauf

SETUP: hier was genau gemacht wird und warum:

 

By the way: Dieses Material ist von mir verfasst und somit meins. Da es in unserem Lande ein Urheberrecht gibt, ist jegliches Abschreiben, Umschreiben, Kopieren, auch auszugsweise, schlicht und einfach verboten!

1. Überprüfen aller Schrauben, Schräubchen, gründliche "Checkung" des ganzen Instrumentes auf Macken, Verarbeitungsfehler usw.

Diese Punkt bedarf wohl keiner Erklärung ;)

2. Kontrolle und Nacharbeiten der Sattelkerben

...die meist nicht passend und tief genug ausgearbeitet sind und damit das Greifen in den ersten Lagen ausserordentlich erschweren. Auch wirken sich schlechte Kerben auf Ton und Stimmstabilität aus.In Folge der verschiedenen Faktoren ergibt sich oft auch ein erhöhter Verschleiß des Instrumentes und der Spielersehnen! Grade für Anfangende ist es superwichtig, dass das Instrument gut spielbar ist, sonst kann es am ungeübten Körper böse Folgen wie Sehnenscheidenentzündungen und überstrapazierte Gelenke haben. Für den Spielerfolg und vor allem Spielspaß ist es ebenso wichtig, dass wir nicht mit dem Instrument kämpfen müssen und es die Stimmung hält, sonst kommt irgendwann der Frust und man kommt nicht weiter. Und mit Sehnen- und Gelenkproblemen ist gar nicht zu spassen!

 

Der Punkt Sattel und seine Kerben ist wichtiger als wichtig, denn das ist die Crux der guten Spielbarkeit und des guten Tons und mit gutem Ton und lockerem entspannten Spiel fängt Musik an! Viele Dinge wie Talent und harte Arbeit an sich selber kann man nicht kaufen, aber in gutes Instrument und ein perfektes Setup schon.

Meistens sind die Sattelkerben ab Werk nicht perfekt gefeilt, die allermeisten Musikinstrumente heutzutage sind ja Manufaktur- oder Fabrikware. Da geht es um Schnelligkeit und Kosten sparen wie überall. Das Feilen der Sattelkerben aber ist präzisteste Handarbeit einer qualifizierten Fachkraft oder aber müsste in einem Extraarbeitsgang mit einer hochpräzisen Maschine gemacht werden wie z.B. mit dem Plek-System. Das aber ist teuer und würde in den Endverkaufspreis mit einfließen. Da Menschen oft nicht für eine Sache zahlen möchten, die sie nicht auf Anhieb erkennen können und viele das auch gar nicht wissen, warum die Kerben so wichtig sind, wird das eben nicht perfektioniert. Daher lohnt es sich auch, an einer nagelneuen Gitarre ein professionelles Setup machen zu lassen (ausser den bei uns gekauften Gitarren, die sind ALLE "gesetupt"). Das gute Setup ist dann einer der Unterschiede zwischen billigen und teuren Gitarren, wobei selbst teure Marken da stark nachgelassen haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Also zurück zu Sattel und Kerben.

Der Sattel ist der Auflagepunkt der Saiten am Anfang der Mensur (Mensur = Länge der freischwingenden Saite), somit befindet sich dort der Druckpunkt, der sehr wichtig ist für die Klangübertragung und damit den Ton. Durch die Abwinkelung der Kopfplatte wird die Saite ja fest in den Sattel hineingedrückt. Von diesem Punkt aus soll die Saite frei und sauber schwingen können, gleichzeitig muss sie leicht durch die Kerbe gleiten können. Dazu darf die Kerbe weder den falschen Winkel haben noch darf sie zu eng sein. Die Saite soll fest in der Kerbe liegen, aber nicht klemmen. Wenn sie in der Kerbe "herumlabbert" und keine gute Führung hat, schwingt sie nicht sauber vom Auflagepunkt weg und es entstehen hässliche Nebengeräusche. Das heisst, die Kerbe muss in der Breite perfekt zur Saite passen und dafür mit der entsprechenden Präzisionsfeile zugerichtet werden. Des Weiteren soll die Saite mit der Hälfte ihres Durchmessers in der Kerbe liegen, sonst klemmt sie. Das bedeutet, dass die Kerbe entweder keilförmig aufgeweitet werden muss oder der Sattel so weit heruntergefeilt werden muss, bis die Kerbe halb so tief ist wie der Saitendurchmesser. Auch sollte sich der Winkel der Kerbe von der Seite betrachtet nicht nach vorne neigen, dann liegt die Saite nicht vernünftig auf und es entstehen Sirrgeräusche.

Oft sind schlecht gefeilte Sattelkerben der Grund für mangelnde Stimmstabilität: Die Saite "hängt" im Sattel, nach dem Stimmen beginnt man zu spielen, die Saite vibriert sich los und rutscht nach und ist plötzlich wieder verstimmt. Also stimmt man nach, fängt an zu spielen, die Saite vibriert sich los … diese Spiel kann sich bis in die Unendlichkeit fortsetzen und irgendwann kann einem das dann schon auf die Nerven gehen. Eine professionell gefeilte Sattelkerbe und - auch sehr wichtig - das richtige Sattelmaterial (Knochen, Bonoid) wirken da Wunder sowohl auf Stimmstabilität als auch auf Klangübertragung für einen guten, sauberen, knackigen Ton. Manchmal handelt es sich beim Sattelmaterial auch um billiges weiches Plastik, da nützt dann leider die beste Kerbe nichts, hier kann aber ein wenig Graphit (zerriebener Bleistift), Teflonpuder oder Ballistol helfen. Nur der Ton wird davon nicht besser, denn ein weiches Sattelmaterial schluckt Vibrationen und damit Teile des Klangs. Da lohnt es sich doch manchmal, in den Sattel zu investieren, der Klangunterschied ist oft eine Welt. Grade bei E-Gitarren kommen 80% des Sounds aus dem Hals und auch bei Benutzung des Tremolos (Stimmstabilität!) macht sich ein guter Sattel wirklich besser.

Die Tiefe der Kerbe ist immanent wichtig für die Spielbarkeit und saubere Intonation. Ist die Kerbe zu hoch, so arbeitet man gegen den Druckpunkt des Saitenzuges, je höher die Kerbe, desto weiter der "Anfahrtsweg" zum Griffbrett und desto mehr Kraft wird gebraucht. 70 Kilo Saitenzug (Stahlsaiten) und ein kurzer Hebel, das macht sich nicht wirklich gut, vor allem bei Barrégriffen und grade in den vielgenutzten "Pfadfinderlagen" - da wo wir oft die Basisakkorde spielen, nämlich im 1. bis 5. Bund. Mit einem langen Hebel lassen sich Berge versetzen, mit einem kurzen Hebel gegen einen Druckpunkt reisst man sich die Finger aus. Dann haben wir den Effekt, dass wir gegen das Instrument arbeiten und das verhält sich ähnlich wie die Sache mit Sysiphos und dem Stein. Wer mit Kraft gegen etwas anarbeiten muss, verliert Kontrolle und Präzision und dann entgleitet einem die ganze Sache - ist in vielen Dingen des täglichen Lebens ganz genau so im Übrigen ;) Lockerheit ist der Clou, aber wenn das Instrument sich wehrt, dann ist Lockerheit nicht möglich.

Dazu kommt, dass die Saite ja nur theoretisch verkürzt wird, um die Tonerhöhung zu erreichen. Praktisch drücken wir sie auch runter, dadurch verlängert sich der Weg und die Saite wird gedehnt. Durch Dehnung erhöht sich der Ton, wie beim Bending. Je weiter der Abstand zum Griffbrett ist, desto länger wird unserer "Anfahrtsweg" und desto stärker wird die Saite gedehnt und somit der Ton erhöht. Das Resultat: wenn die Gitarre so gestimmt ist, dass die Akkorde in den tieferen Lagen richtig klingen, dann klingt es in den höheren Lagen nicht mehr so wirklich sauber und umgekehrt. Dazu kommt der Effekt der fehlenden Lockerheit und Präzision - wir sind gezwungen, mit Kraft zu spielen und verlieren dadurch an Feingefühl, der Finger rauscht mit Schwung und Kraft darnieder und drückt viel zu stark. Dadurch wird der Ton nochmals erhöht und es klingt noch "schiefer". Da unsere Saite ja auch gedehnt wird durch die Verlängerung des Weges und den Druck, wird sie über das Bundstäbchen gezogen. Je mehr Druck und Zugbewegung der Saite - vor allem mit korrodierten Saiten, da kann man eigentlich auch gleich eine Feile über den Bund ziehen - das Bundstäbchen aushalten muss, desto schneller zeigen sich Verschleissspuren. Nach einiger Zeit stimmt dann gar nichts mehr bezüglich Bundreinheit und es entstehen Nebengeräusche durch kaputte Bünde mit tiefen Riefen und dann werden teure Reparaturen und Wartungsarbeiten fällig. Irgendwann werden diese Arbeiten immer fällig, ähnlich wie beim Auto, das braucht auch z.B. Motorpflege. Aber der Verschleiss lässt sich erheblich verlangsamen, ebenfalls wie beim Auto: Einen schlecht eingestellten Motor "dreschen" macht diesen ziemlich schnell kaputt ebenso wie das Nichteinhalten von Wartungsintervallen.

Ihr seht, so etwas Winziges wie eine kleine Ritze in einem Stückchen Knochen oder Bonoid kann soooooo viel ausmachen ;)

Demnächst mehr, Fortsetzung folgt :)

Diese Punkte sind auch im Setup enthalten, genauere Erklärungen folgen:

 

Ein komplettes Setup beinhaltet:

Überprüfen aller Schrauben, Schräubchen, gründliche "Checkung" des ganzen Instrumentes auf Macken, Verarbeitungsfehler usw.

Kontrolle und Nacharbeiten der Sattelkerben, die meist nicht tief genug sind und damit das Greifen in den ersten Lagen ausserordentlich erschweren.

Kontrolle/Einstellung der Halskrümmung und des Halswinkels (Schraubhals)

Kontrolle der Bundierung, ggf. werden Bünde abgerichtet, die Bundierung wird querpoliert

Nacharbeiten zu spitzer oder scharfer Bundkanten

Ölen des Griffbrettes mit einem speziellen Öl zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit

Einstellen einer Top-Saitenlage, bzw. Einstellung nach individuellem Kundenwunsch

Einstellung ggbf. des Trem, Beseitigung von Problemen mit Stimmstabilität usw.

Einstellen der Oktavreinheit

und was man noch so alles findet - manchmal kann man tatsächlich mit ein paar Tricks aus SCH... Schokolade machen ;-) und dann sind sogar die ganz billigen Dinger brauchbar.

# Bünde abrichten für den perfekten Sound ohne Scheppern

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# Tonabnehmer -neu wickeln mit den "richtigen" Materialien - Restaurierung von Vintage-PUs

# Reparatur von Amps und Effekten

# Ersatzteile alt und neu - Komponenten für den Eigenbau - Qualität nur vom Feinsten!

# Schülerinstrumente bezahlbar und trotzdem gut - Custombau von Gitarren und Bässen

Wo...?: Choriner Strasse 40, 10435 Berlin.

Geöffnet Mo.-Fr. 14:00 - 19:00 Uhr

030-22 01 53 83 oder 0179 - 66 12 647

email: post(at)krassegitarren.de

 

 

 

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Und hier der Kurs für BASS :)

 

 

 

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